
Pressemitteilung der Handwerkskammer vom 24. Februar 2025Das Handwerk fordert rasche Regierungsbildung
Am Tag nach der Bundestagswahl betont die Spitze der Handwerkskammer Heilbronn-Franken ihre Forderung nach einer schnellen Regierungsbildung. Präsident Ralf Rothenburger sagt: „Was wir jetzt brauchen, sind rasche Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen, um schnellstmöglich eine Regierungsbildung auf den Weg zu bringen. Es darf auf keinen Fall zu langem Taktieren oder gar Stillstand kommen. Das wäre Gift für die ohnehin schon lahmende Wirtschaft in Deutschland. Die für eine Regierungsbildung in Frage kommenden Parteien sind jetzt gefordert, das Wahlergebnis in eine stabile und entscheidungsfähige Bundesregierung umzuwandeln.“ Es sei wichtig, dass die künftigen Koalitionspartner für den Wirtschaftsstandort Deutschland gemeinsam an einem Strang ziehen und nicht gegeneinander arbeiten.
Die für eine Regierungsbildung in Frage kommenden Parteien sind jetzt gefordert, das Wahlergebnis in eine stabile und entscheidungsfähige Bundesregierung umzuwandeln.
Ralf Rothenburger, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken
Hauptgeschäftsführer Ralf Schnörr betont, das Handwerk sei auf eine handlungsfähige Bundesregierung und verlässliche Politik angewiesen. Die künftige Bundesregierung habe keine Zeit, sich langsam an die neuen Aufgaben heranzutasten, sondern müsse schnell handeln. „Sie muss den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken, die Voraussetzungen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit wiederherstellen und Zukunftsperspektiven schaffen. Denn die aktuellen Herausforderungen sind groß.“ Konkret fordert Schnörr den Abbau von Bürokratie ohne leere Versprechungen, bezahlbare Energie, gezielte Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung sowie einen Stopp der ständig steigenden Steuer- und Abgabenlast für Betriebe und Arbeitnehmer. Im Gegenteil: „Die enorme Belastung durch Steuern und Abgaben muss gesenkt werden, damit Unternehmen wieder mehr Handlungsspielraum haben, Investitionen tätigen und bessere Gehälter zahlen können.“ Das wirke sich wiederum positiv auf den Binnenmarkt aus und helfe, die Wirtschaft anzukurbeln.